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An alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Air Berlin !!

Geschlossen gegen die Kündigungen vorgehen und Arbeitslosigkeit verhindern – wir bieten Hilfe!

In den nächsten Tagen ist mit Massenentlassungen vieler Kolleginnen und Kollegen von Air Berlin zu rechnen. Die Lufthansa AG hat mit dem Kauf eines Großteils der Flotte und dem Erwerb der Start- und Landerechte wesentliche Teile des Betriebes übernommen oder wird diese übernehmen. Die Lufthansa AG ist nicht bereit, die bestehenden Verträge mit den Angestellten zu übernehmen. Dies stellt aus unserer Sicht eine klare Umgehung der gesetzlichen Vorgaben dar, da bei einem Betriebsübergang auch in der Insolvenz Kündigungen dieser Art unwirksam sind, § 613a BGB.

Wir halten die Kündigungen für unwirksam und empfehlen dagegen zu klagen.

Wie können wir Ihnen helfen?

Unsere Kanzlei ist seit vielen Jahren auf dem Gebiet Arbeitsrecht mit dem Schwerpunkt Kündigungsschutzverfahren spezialisiert. Wir kennen Ihre Anliegen und verstehen Sie umfänglich zu beraten.

Wieso unsere Kanzlei?

Wir betreuen bereits seit mehreren Jahren Air Berlin Arbeitnehmer / Betriebsräte und sind ausführlich mit dem Fall “Air Berlin Insolvenz” vertraut. Wir kennen Ihre Ansprüche und verstehen diese umfänglich einzufordern.

Wie sollen Sie vorgehen?

Wenn Sie von diesen unzumutbaren Vorgängen betroffen sind, nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Je mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Klage erheben, desto effektiver können wir handeln.

Nach der sich bisher abzeichnenden Entwicklung der Verhandlungen sind wir davon überzeugt, dass aus mehreren Gründen ein solcher Betriebsübergang vorliegt. Für die juristische Auseinandersetzung wird von Bedeutung sein, ob nach § 613a BGB eine selbstständige wirtschaftliche Einheit als Betriebsteil durch die Lusthansa AG übernommen wird. Nach der obergerichtlichen Rechtsprechung gilt dies im Übrigen auch dann, wenn eine Betriebsveräußerung durch einen Insolvenzverwalter erfolgt. Der neue „Inhaber“ – die Lufthansa AG –  tritt damit in die Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis ein, d. h. auch, es besteht dann ein Anspruch auf Weiterbeschäftigung bei dem Erwerber. Unsere Kanzlei betreut seit Jahren viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von Air Berlin. Darüber hinaus arbeiten wir mit den Betriebsräten von Air Berlin seit Jahren zusammen. In Abstimmung mit der Gewerkschaft ver.di wollen wir gegen die Kündigungen vorgehen und über das Gericht die Lufthansa AG zwingen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu den alten Konditionen weiter zu beschäftigen. Hierzu gehört, dass ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Anspruch auf Beschäftigung haben, die Betriebszugehörigkeit anerkannt wird und die Gehälter in der bisherigen Höhe weiterbezahlt werden müssen.

DIESE MÖGLICHKEIT BESTEHT GRUNDSÄTZLICH FÜR ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER DER AIR BERLIN PLC & CO LUFTVERKEHRS KG, ALSO FÜR DIE SPARTEN BODENVERKEHRSDIENST, KABINE UND COCKPIT.

Ihre Ansprechpartner im Fall Air Berlin

Arbeitsrecht_München
Christian Becker
Arbeitsrecht_München
Gilbert Wittig
Arbeitsrecht_München
Dr. Aiko Petersen
Arbeitsrecht_München
Anna Manuri

Bei den Mitarbeitern, die in die Transfergesellschaft wechseln, wird vermutlich ein solches Vorgehen schwieriger oder gar nicht möglich sein ,da diese durch Aufhebungsvertrag das Anstellungsverhältnis beenden und ein neues mit der Transfergesellschaft begründen (dreiseitiger Vertrag).

Für die Mitarbeiter der Air Berlin Technik GmbH gilt Folgendes: Die Mitarbeiter, die nicht übernommen werden, können unserer Meinung nach ebenfalls gegen die Kündigung klagen. Hier wird entscheiden sein, ob die Sozialauswahl richtig durchgeführt wurde. In diesem Verfahren wird ebenso der Erwerber (Zeitfracht bzw. Nayak) in Anspruch genommen.

Für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die eine widerrufliche Freistellung erhalten haben, wird an dieser Stelle nochmals darauf hingewiesen, dass ein Antrag auf Arbeitslosengeld bei der Bundesagentur für Arbeit gestellt werden kann! Der Antrag ist ohne Auswirkungen auf das Arbeitsverhältnis oder einen späteren Kündigungsrechtstreit. Wichtig ist, dass neben einem Antrag auch eine persönliche Arbeitslosmeldung erfolgen muss. In jedem Fall sollten die Betroffenen auf einem schriftlichen Bescheid bestehen. Dieser kann bei Bedarf von unserer Kanzlei geprüft werden, auch in Hinblick auf den korrekten Beginn und die Höhe der Leistungen.

Wichtig ist, dass Sie schnell zu uns in Kontakt treten, damit wir Sie optimal vertreten können. Gegen die Kündigung muss spätestens innerhalb von drei Wochen ab Zugang Klage zum Arbeitsgericht erhoben werden. Wir können in dieser besonderen Situation eine bundesweite Vertretung an allen Arbeitsgerichten sicherstellen. Ziel ist es, den Druck auf die beteiligten Firmen zu erhöhen, um das bestmögliche Ergebnis für die Betroffenen zu erreichen!

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Ihr Team von KSPP